Präimplantationsdiagnostik (PID)
...nur vor künstlicher Befruchtung möglich
Die Präimplantationsdiagnostik (PID) hat das Ziel, eine künstlich befruchtete Eizelle vor der künstlichen Einpflanzung in die Gebärmutter zu untersuchen. Darum geht es bei dieser Reproduktionstechnik immer zugleich um eine künstliche Befruchtung.
DNA - Pixabay free
Dazu werden der Frau ein reifes, nach hormoneller Stimulation auch mehrere Eier, aus dem Eierstock entnommen. Der Mann muss seinen Samen im Kinderwunschzentrum in ein steriles Gefäß abgeben.
Nach der Befruchtung außerhalb des mütterlichen Körpers und mehreren Zellverdoppelungen nach wenigen Tagen beginnt die Suche nach Mängeln/ Fehlern, die in der elterlichen Erbsubstanz sein könnten. Darum wird vor allem solchen Eltern die PID angeboten, in deren Familien Erbkrankheiten vorgekommen sind.
Die PID wirft ethische Fragen auf. Darum ist eine Beratung der Eltern gesetzlich vorgeschrieben.
Erlaubt ist in Deutschland, nach zellbiologischen oder genetischen Merkmalen zu suchen, die als ursächlich für schwere Erbkrankheiten oder erblich bedingten Tod im Mutterleib gelten.
09/2023
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