Bindungsanalyse für Mutter mit ungeborenem Baby
Ungestresste Mütter – ungestresste Kinder

Die Mutter-Kind-Bindungsanalyse (oder vorgeburtliche Beziehungsförderung) ist eine Form der Schwangerschafts- begleitung, bei der die Schwangere und ggf. auch ihr/e PartnerIn die Möglichkeit bekommen, mit dem vorgeburtlichen Baby in Kontakt zu treten und so schon früh eine tiefe Beziehung mit ihm aufzubauen. Als Rahmenbedingung dazu dient eine Entspannungssituation im Liegen, die es der Mutter/den Eltern ermöglicht, sich auf die Wahrnehmung der Signale des Babys einzuschwingen. Diese werden sich alsGefühle, Bilder, Gedanken und Phantasien auf einer Art „innerem Bildschirm“ darstellen, auf den das Baby wie die Eltern Zugriff haben. Durch die Einstimmung darauf wird dieser zum Kommunikationskanal, zur „seelischen Nabelschnur“. Im seelischen Raum entsteht so ein Dialog. Durch dieses Wahrgenommen- und Gefühlt-werden kann das Baby seine Persönlichkeit optimal entwickeln.
Der/die BindungsanalytikerIn unterstützt die Kontaktaufnahme, ermutigt, gibt Anregungen, hilft bei eventuellen Hindernissen. Gemeinsam kann die Bedeutung des Erlebten geklärt werden. In den letzten Wochen der Schwanger-schaft bereiten die Abschlussstunden Mutter und Baby auf den Übergang zur Geburt und die Zeit danach vor.
In bindungsanalytisch begleiteten Schwangerschaften kommt es seltener zu Frühgeburten, geburtshilflichen Eingriffen und Kaiserschnitten und weniger Mütter erleben postpartale Depressionen. Viele Frauen beschreiben ihren Umgang mit den Babys nach der Geburt als sicher und intuitiv. Über die Webseite der Bindungsanalyse können AnbieterInnen dieser Methode gesucht und gefunden werden.
Instagram: bindungsanalyse e.v.
Gesellschaft für Bindungsanalyse e.V.
04/2026