… stärkt werdende Mütter und Väter

Collage

Schwangerschaft und Geburt sind natürliche Prozesse, in deren Verlauf normalerweise nicht eingegriffen werden muss. Die besten Ratgeber in dieser Zeit großer Veränderungen sind die innere Stimme, Gelassenheit und ein solides Grundwissen über eine naturgemäße Geburt. Die Begleitung durch eine Hebamme während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Das gibt Sicherheit. So entsteht in den neun Monaten der Schwangerschaft eine gute Basis für das Zusammenwachsen von Mutter, Vater und Kind auch während und nach der Geburt.

… informiert über die Risiken geburtsmedizinischer Routine

klinik

Wir klären auf über sinnvolle Vorsorge durch Hebamme oder Arzt und raten zu sparsamster Inanspruchnahme von Pränataldiagnostik, Screenings (Reihenuntersuchungen) und selbst zu zahlenden IGe-Leistungen. So wird das Baby geschont und die Eltern bleiben im Kontakt mit ihrem ungeborenen Kind. Sie sind gut beraten, wenn sie sich ihrer Rechte* bewusst werden. So können sie bereits vor der Geburt für den Schutz ihres Babys eintreten und „nein“ sagen, wenn sie es für richtig halten. Das bedeutet auch, den Ort, an dem das Baby geboren werden soll, mit Bedacht auszuwählen. 97 % der Eltern gehen zur Geburt in die Klinik. Durch die klinische Routine, zu wenig Personal, zu viel technische Überwachung und Medikamente wird das fein abgestimmte hormonelle Zusammenspiel zwischen Mutter und Kind außer Kraft gesetzt. Ein aktives Gebären ist dann nicht mehr möglich. Komplikationen im Geburtsverlauf sind die Folge und führen zu weiteren Eingriffen und viel öfter als nötig zu Kaiserschnitten.       *UN-Kinderrechtskonvention

… ist national und international vernetzt

Netzwerk

In den meisten Industriestaaten hat sich ein medizinisches Geburtsmanagement etabliert. Für kranke Mütter und Kinder ist das sinnvoll. Jedoch gelten 85 % aller schwangeren Frauen als gesund. Sie sollten geschützt werden vor Verunsicherung und Stress durch Tests und Wahrscheinlichkeitsberechnungen, deren Nutzen nicht nachgewiesen ist. Im „Netzwerk der Elterninitiativen für Geburtskultur“ und international setzen wir uns für Reformen der Geburtskultur ein. Wir verfassen und verbreiten Offene Briefe, Erklärungen, Stellungnahmen und Broschüren zu wichtigen Themen rund um die Geburt.