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Geburtshaus

Das erste Geburtshaus in Deutschland wurde 1985 in Gießen von Dorothea Heidorn gegründet. Heute gibt es mehr als 120 Geburtshäuser mit steigender Tendenz. Die vollständige Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist endlich seit 2008 gesichert.

Geburtshäuser sind sehr freundlich, praktisch und hygienisch einwandfrei eingerichtet und sie verfügen über Entspannungsbereiche, Seminarräume, das Geburtszimmer, Sitzecken, Küche usw., je nach Größe. Mehrere Hebammen arbeiten Hand in Hand im Team zusammen. Für Sie wird von Anfang an eine Hebamme zuständig sein.

Sie können zusammen mit dem Partner oder allein das Geburtshaus nach telefonischer Anmeldung anschauen und sich über die Qualität dortiger Gegebenheiten informieren. Dabei lernen Sie die Hebammen kennen und erfahren Einzelheiten einer Begleitung durch die Schwangerschaft. Für eine Geburt im Geburtshaus können sich gesunde Schwangere mit einem Kind entscheiden, wenn alles normal ist. Mehrlinge müssen im Krankenhaus geboren werden. Die Geburtshaushebammen werden Sie gern beraten und Ihnen auch sagen, wenn das Geburtshaus nicht in Frage kommt.

Hebammen, die sowohl Klinik- als auch Geburtshausgeburten kennen, betonen immer wieder, dass Frauen im Geburtshaus oder zu Hause besser entspannen können und darum auch weniger Schmerzen haben. Das liegt auch am Zeitrahmen, der ganz am individuellen Rhythmus von Mutter und Kind orientiert ist. Medikamente und technische Geräte werden Sie in einem Geburtshaus nicht finden, weil sie sich vom Grundverständnis über natürliche Vorgänge bei einer Geburt erübrigen.

Im Geburtshaus können sie Frauen schon zu Beginn der Schwangerschaft anmelden. Sollte irgendeine Schwierigkeit auftauchen, würde die Mutter an eine gynäkologische Praxis verwiesen werden.

Nach einer statistischen Erhebung (42154 ausserklinische Geburten in 5 Jahren) kommt es bei 12,5 der Frauen zu Verlegungen ins Krankenhaus. Nur bei 1% aller Geburten, so die Studie, war eine eilige Verlegung ins Krankenhaus erforderlich. Zu Schnittentbindungen kam es nur bei 4% aller im Geburtshaus begonnenn Geburten. Eine Begleitung bei Verlegung ins Krankenhaus im Notfall sollten Sie thematisieren und nach diesbezüglichen Erfahrungen fragen. Geburtshäuser sind in einem Netzwerk zusammengeschlossen (siehe Links und Adressen).

Ein Beispiel finden Sie »hier«

 

Hebammenpraxis

Hebammenpraxen sind eine Alternative zu Geburtshäusern und mancherorts vorhanden. Wir stellen Ihnen die Hebammenpraxis Bühlau in Dresden vor, eine Einrichtung für ganzheitlich orientierte außerklinische Geburtshilfe.

Acht Hebammen begleiten Frauen und Paare durch die Zeit der Schwangerschaft, der Geburt, im häuslichen Wochenbett und in der Stillzeit.

„Wir arbeiten eng mit einer Frauenarztpraxis zusammen. Dadurch wird im Rahmen der Schwangerenbetreuung und der Vorbereitung auf die Geburt ein optimales Betreuungskonzept ermöglicht, welches den Bedürfnissen der schwangeren Frauen und Paare in hohem Maße gerecht wird. Auf Wunsch können Frauen ihr Kind in den familiären und gemütlichen Praxisgeburtsräumen zur Welt bringen.“ 

Geburtshäuser - Hebammenpraxen
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e.V.

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