
Das Schreien eines Babys geht durch Mark und Bein. Zuerst schaut man, ob das Baby Hunger hat oder die Windeln gewechselt werden müssen.
Dem ersten Impuls ist zu folgen und das Baby hochzunehmen und zu versuchen, es zu beruhigen:
Sie werden mit der Zeit herausfinden, was das Baby beruhigt.
Wenn ein Baby schreit, obwohl es satt ist, warm und trocken, gilt es, den Grund zu finden.
Babys nach schwieriger Geburt „erzählen“ uns oft von ihren Erlebnissen, aber natürlich auf ihre Art.
…belasten ein Kind enorm und Sie sollten die Reaktionen Ihrer Kinder als Mitteilung deuten.
Manche Kinder brauchen eine Weile, bis sie innerlich wieder auf dem Arm der Mutter ankommen. Sie wirken fremd und machen sich u. U. sogar steif.
Dagegen ist das Schreien eine direkte Mitteilung an Sie. Malen Sie sich aus, was das Baby Ihnen erzählt, was es erlebt hat und keiner war da, den es kannte. Lassen Sie das Schreien zu. Wenn es nämlich ein erzählendes Schreien ist, wird es allmählich über gehen in einen klagenden jammernden Ton. Dann bleiben Sie einfach dran und signalisieren immer wieder, dass Sie es hören und verstehen.
Zeigen Sie Verständnis, indem Sie Ihrem Kind z. B. mit beruhigender Stimme sagen:
„Du schreist so laut, das muss für dich schlimm gewesen sein. Wie gut, dass Du wieder da bist. ich hab mir auch solche Sorgen gemacht… o.ä.
Beratung ist überall ortsnah zu bekommen
In vielen Städten gibt es Schreibaby-Sprechstunden. Jugendämter und kirchliche Beratungsstellen geben Ihnen Auskunft. Die Beratung ist in der Regel kostenlos.
Mittlerweile gibt es auch viele Hebammen und Pädagoginnen, die sich durch ein Bremer Institut weiterbilden lassen. Spezialisierung auf Eltern, die mit ihrem Baby nicht mehr weiter wissen. www.eeh-deutschland.de Die Beratung muss selbst bezahlt werden.
Wenn das Baby schreit: Trostreich bietet umfassendes Adressenverzeichnis von Beratungsstellen.
www.trostreich.de/Start/start.html


e.V.