Als „Wochenbett“ wird die Zeit nach der Geburt bezeichnet. Wer bemuttert in der Zeit eigentlich die Mutter? Denn in der Zeit sollten Sie unbedingt kürzer treten und sich Hilfe von außen organisieren, sobald der Partner wieder arbeitet. Auch ein Geschwisterkind, das sich an die neue Situation gewöhnen muss, braucht Ihre Zuwendung. Scheuen Sie sich nicht, eins der bestehenden Angebote in Anspruch zu nehmen.
- Wenn möglich, bitten Sie Familienangehörige, mit denen Sie sich verstehen, mindestens eine Woche lang zu Ihnen zu kommen, um Sie zu versorgen und zu verwöhnen.
- Ihre Hebamme kommt nach Bedarf täglich zu Ihnen, um beim Stillen zur Seite zu stehen und die Heilung des Nabels beim Kind zu beobachten. Die Krankenkasse bezahlt 18 Besuche und auf Rezept noch mehr.
- Seit 1996 gibt es einen neuen Beruf, die „Mütterpflegerin“. Die Kosten für ihren Einsatz übernimmt zumindest teilweise die Krankenkasse. Sie können sich bereits im Vorfeld unter www.muetterpflege.de diesbezüglich kundig machen und herausfinden, ob in Ihrer Nähe eine entsprechend qualifizierte Frau arbeitet.