
Als „Wochenbett“ wird die Zeit nach der Geburt bezeichnet.
Da sollten Sie unbedingt kürzer treten und sich Hilfe von außen organisieren, sobald der Partner wieder arbeitet. Auch ein Geschwisterkind, das sich an die neue Situation gewöhnen muss, braucht Ihre Zuwendung. Scheuen Sie sich nicht, eins der vorgestellten Angebote in Anspruch zu nehmen.
Wenn möglich, bitten Sie Familienangehörige, mit denen Sie sich verstehen, mindestens eine Woche lang zu Ihnen zu kommen und für Sie zu kochen und Sie zu umsorgen.
Hebammen sind in der Nachsorge tätig. Sie kommen in den ersten 10 Tagen nach der Geburt täglich, danach stehen den Frauen/Familien bis zum Ablauf der 8. Woche noch 16 weitere Beratungen (telefonisch oder Hausbesuche) zu. Sie leiten zum Handling und zur Babypflege an, führen Gespräche über Partnerschaft und Bedürfnisse des Babys, kontrollieren und fördern Rückbildungsvorgänge bei der Muttern, bieten Wochenbettgymnastik an und beobachten das Gedeihen des Babys.
Viele Familien-Bildungsstätten bieten über „wellcome“ wöchentlich ein- bis zweimal Hilfe an. Hier finden Sie heraus, wo überall in Deutschland dieses Angebot besteht. Sie bezahlen für eine Stunde Hilfe € 4,- an die Organisation, die Sie berät und geeignete Frauen auswählt und schult.


e.V.