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Schmerzen und wie die Natur sie mildert

Die physiologische/ natürliche Geburt

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Wehen- und Geburtsschmerzen sind ganz natürlich und im Rahmen des Normalen erträglich. Je besser vorbereitet Sie auf die Geburt sind, desto entspannter und gelassener werden Sie sein.
 

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Die Geburt ist einer anstrengenden Arbeit vergleichbar. Sie finden in den Wehenpausen Zeit zum Kraftschöpfen.
 

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Natürliche Wehen werden hormonell vom Kind im Einvernehmen mit der Mutter ausgelöst. Das Zusammenwirken der kindlichen mit den mütterlichen Hormonen macht das Geburtsgeschehen aus. Genauso werden ebenfalls ab einer bestimmten Grenze den Schmerz abfedernde Endorphine/ Hormone ausgeschüttet, die Ihnen helfen, den Schmerz erträglich zu erleben. Dies ist sozusagen körpereigenes „Morphium“, welches jedoch nicht süchtig macht, und auch dem Kind nicht schadet, im Gegenteil: Mutter und Kind schwingen auf einer tiefen Ebene im Einklang und Rhythmus der wiederkehrenden Wehen und passen sich aneinander an, beide gleichzeitig im vollen Bewusstsein dessen, was da geschieht. Schließlich erwartet Sie beide ein wunderschönes Erlebnis! Gebären und geboren werden als Naturgeschenk ist unvergleichlich.
 

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Ihr Partner wird Ihnen zur Seite stehen, wenn es ihm möglich ist. Es kann aber auch anders sein. Reden Sie darüber, was für Sie drei das Beste ist. Liebe kann sich auf vielfältige Art und Weise zeigen.
 

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Hebammen kennen viele Möglichkeiten, Sie bei Ihren Wehen zu unterstützen und Hilfestellungen zu geben.
 

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Die Wehen dienen dem Kind als Zeichen, dass alles normal verläuft. Es ist bei vollem Bewusstsein, und es arbeitet sich mit Hilfe der Mutter nach biologischem Programm zum Licht der Welt vor. Trotz anstrengender, normaler Geburt ist es meist in sehr gutem Zustand, wenn es geboren ist. Es hat die prägende Herausforderung seines Lebens gemeistert!
 

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Die Wehentätigkeit steht nach Aussagen von Fachleuten im Zusammenhang mit dem sozialen Geschehen rund um die Geburt. Daher beginnt die Vorarbeit auf eine gute, spontane Geburt schon am Anfang der Schwangerschaft. Frauen bekommen im entspannten und gelassenen Zustand ihre Kinder leichter. Dies zu erreichen ist das Ziel jeder auf Vertrauen und guter Zusammenarbeit beruhenden Begleitung in der Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung. Wenn Sie sich frei bewegen und ihre Position nach Bedürfnis ändern können, wenn Wehenpausen respektiert werden als ein wichtiges Signal des Körpers, kommt es zu weniger Schmerzen, kürzeren Geburtszeiten, weniger Komplikationen, weniger Notlagen und daher weniger medizinischen Eingriffen.

 

Frauen brauchen unter der Geburt eine verlässliche Begleitung und den Zuspruch, dass sie es gut machen und schaffen werden. Eine kontinuierliche, zugewandte, zeitlich unbefristete Geburtsbegleitung ist durch nichts zu ersetzen.

 

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