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Als Partner werden Sie Ihre Partnerin und Mutter Ihres Kindes begleiten wollen.

Das ist vielleicht erst einmal „fremde“ Materie. Wichtig dabei ist die innere Einwilligung in diese neue Rolle, um die beiden Hauptpersonen zu unterstützen, hinzuhören und da zu sein, wo zu helfen ist.

Hebammen sind sehr gut auf Partner eingestellt, und überall werden Paarkurse angeboten, in denen die Eltern das Wissen über die natürlichen Zusammenhänge erfahren können.

Wichtige Momente sind:

1.

Ihre gemeinsamen Entscheidungen zu pränataldiagnostischen Untersuchungen oder nicht.
 

 

  1. Sie werden  damit konfrontiert, sobald  Sie die ärztliche Praxis betreten. Man wird Ihnen  die freiwilligen Leistungen anbieten, und je nach dem, wie alt und erfahren Sie sind und für wie unwissend man sie hält  auch mit entsprechendem Nachdruck.
  2. Wenn Sie von vornherein wissen, dass Sie ausschließlich die von Hebammen vorgenommene Vorsorge und Geburtsbegleitung wollen, ist  das eine Entscheidung, die Sie am besten gemeinsam fällen.
  3. Es kann bei Ihren Überlegungen auch eine Mischform herauskommen, denn es gibt auch Ärzte, die das Normale einer Schwangerschaft sehen und die Hebammenbetreuung begrüßen. Hebammen ihrerseits sind bei bestimmten Kriterien dazu verpflichtet, eine Schwangere an die Arztpraxis zu verweisen.
     

2.

Ihre gemeinsamen Vorüberlegungen zum Geburtsort.
 

 

  1. GreenBirth empfiehlt die von Hebammen verantwortete Geburtsbegleitung zuhause, im Geburtshaus, ambulant im Krankenhaus oder Geburtsklinik oder in Hebammenkreißsälen, - statt einer programmierten Geburt mit Hilfe eines technik- und medikamentenorientierten Geburtsmanagements.
  2. Das heißt nicht, dass GreenBirth die technischen Möglichkeiten der Geburtsmedizin ablehnt, im Gegenteil. Geburtsmedizin ist für den Notfall unverzichtbar und keineswegs überflüssig. Wir empfehlen Ihnen daher, dass Sie sich auch mit den Örtlichkeiten eines in der Nähe befindlichen Krankenhauses vertraut machen.
     

3.

Geburts-Vorbereitung in Kursen, damit Sie lernen, wie Sie Ihre Partnerin bei der Geburt stützen und entlasten können und wie Sie das Baby am Anfang versorgen können.
 

 

Vor und während der Geburt sind Sie wichtig, weil Sie Ihre Partnerin stützen und auch schützen können. Schwangere Frauen sind meist sehr empfindsam. Das ist ganz natürlich. Arbeit und Freizeit sollten nicht so wie bisher weitergehen, denn das Kind vor der Geburt spürt genau, ob die Eltern ihm einen Platz in ihrem Leben einräumen. Abgesehen von gesunder Ernährung, Verzicht auf Nikotin und Alkohol dürfen Sie die Zeit vor der Geburt auch schon genießen und mit Ihrem Kind Kontakt aufnehmen. Schon ab dem 5. Monat  werden Sie erfahren, dass es  auf Sie reagiert. Achten Sie darauf, dass sich die werdende Mutter schont. Sie wird Gefühle der Dankbarkeit und Freude für die Unterstützung an Ihr gemeinsames Kind weitergeben.
 

 

Geburtsvorbereitungskurse für Paare: Hier bekommen Sie wertvolle Informationen von einer erfahrenen Hebamme zu Geburt und zur Versorgung des Babys, wenn es da ist. Das Stillen - sechs Monate lang - sollte einfach selbstverständlich sein, weil es das Beste ist, was eine Mutter ihrem Kind geben kann. Dazu kommt, dass Stillen nachts viel bequemer ist, die Zahnentwicklung fördert und die emotionale und soziale Grundlage Ihres Kindes stärkt. Dazu sind Ruhe und Rücksichtnahme erforderlich, und Ihre Frau schafft das viel leichter, wenn Sie mental hinter dem Stillen stehen.
 

 

 

Geburtsvorbereitung für Väter
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e.V.

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