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Pränataldiagnostik und Ultraschall

„Wehentätigkeit und Geburt sind Funktionen des autonomen Nervensystems und unterliegen deshalb nicht der bewussten Kontrolle. Infolgedessen gibt es prinzipiell zwei Ansätze für die Betreuung während der Geburt:

(1)

 mit der Frau (zusammen) zu arbeiten, um ihre eigenen autonomen Reaktionen zu erleichtern – die   humanisierte Geburt;
 

(2)

 oder die medikalisierte Geburt, bei der die biologischen Vorgänge nicht berücksichtigt sondern  Ã¼berlagert werden durch Eingriffe von außen mit Hilfe von zusätzlichen Interventionen wie Medikamenten und operativen Eingriffen.“ (Marsden Wagner, Pädiater, WHO Experte)


GreenBirth teilt die Einschätzung und Beschreibung dieses Experten.

So lässt sich die Entwicklung eines umfangreichen pränataldiagnostischen Untersuchungsangebotes seit den letzten Jahrzehnten nachvollziehen. Es wird jungen Eltern in gynäkologischen Arztpraxen selbstverständlich angeboten und sogenannten späten Eltern z.T. mit Nachdruck empfohlen, ohne die Folgen eventuell wochenlanger Belastungen bis hin zu Stress für Mutter und Kind zu bedenken.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Damit signalisieren diese und ihre ärztlichen Gesundheitsexperten, dass sie diese Untersuchungen auch nicht für zwingend nötig halten.

Wir haben es demnach mit einem Angebot des Gesundheitsmarktes zu tun, was in der Arztpraxis zu Buche schlägt.

Wir können den Ärzten allein die Verantwortung für diese Entwicklung nicht geben. Ärzte haben Angst, juristisch belangt zu werden von Eltern, die ein Kind mit einer Behinderung zur Welt bringen. Deswegen wollen sich  Ärzte absichern, indem sie die vorhandenen Diagnosemöglichkeiten, die es auf dem Markt gibt, anbieten.

Wir empfehlen eine maßvolle, angemessene Pränataldiagnostik

Maßvoll heißt, dass Sie genau den Nutzen überlegen, denn medizinische Untersuchungen können für das Kind gefährlich sein. So riskieren Sie bei einer Fruchtwasserentnahme, dass Ihr Kind geschockt wird. Bei jeder 200sten Untersuchung dieser Art stirbt sogar ein Kind, selbst, wenn es gesund ist.

Dazu gibt es Zahlen und schmerzlichste Erfahrungen genug. (Hier zu bestellen: BzgA Information zur Pränataldiagnostik Bestell Nr. 13625100)

Viele Ängste schwangerer Frauen und werdender Väter konzentrieren sich auf die Gesundheit ihres Kindes

Bedenken Sie, dass es immer wieder zu Falsch-Diagnosen kommen kann, wie auch die Elternbefragung im Wissenschaftsteil ergibt. Bedenken Sie, dass Kinder den Stress der Eltern abbekommen. Hier besteht ein vermeidbares Risiko für Ihr Kind, deren Folgen Sie und Ihr Kind allein tragen werden. Insbesondere gelten für Pränatalpsychologen die 12. – 25. Woche als besonders sensibel. Lassen Sie sich daher ohne einen berechtigten Grund nicht auf Untersuchungen ein, mit deren Ergebnissen Sie im Anschluss an die oft genug mehrdeutigen Diagnosemitteilung allein fertig werden müssen.

Bedenken Sie die ethischen Fragestellungen (behalten oder abtreiben?), mit denen Sie konfrontiert werden, bevor sie diesen Untersuchungen zustimmen. Bedenken Sie, dass wir Behinderungen bei unseren Kindern, die durch Unfälle, Erkrankungen usw. entstehen können, auch nicht zu 100% verhindern können.

Es gibt keine Garantie für ein „gesundes“ Kind.

Bedenken Sie, dass wir keine Garantie haben dafür, ob das Kind allen unseren Vorstellungen entspricht oder nicht. Das durchleuchtete, schon vor der Geburt durchgecheckte Kind, womöglich noch per Wunschkaiserschnitt auf die Welt gekommen, kann eigentlich nicht ausgeglichener und zufriedener sein als das Kind, das für seine Eltern ein Geschenk der Natur ist, in Ruhe wachsen kann und dankbar in Empfangen genommen wird. Es spricht hingegen sehr viel dafür, dass das letztere Kind sein Potential geistig, emotional, sozial und körperlich bestens ausschöpfen können wird.

Ängste durch Informationen loswerden

Wenn Sie frühzeitig eine Hebammenbetreuung suchen und finden, werden Sie aufgrund des vorhandenen Erfahrungswissens in der Hebammenkunst der Geburt Ihres Kindes gelassen entgegensehen. In unserer Gebärkultur sind Schwangerschaft und Geburt zu sehr in die Nähe von Krankheit und Unglück gerückt worden, ist zu viel Wissen um die natürliche Steuerung dieses Geschehens verschüttet worden, als dass wir ihm noch unbefangen und angstfrei gegenübertreten könnten. Nur, um diese Angst loszuwerden, helfen Ihnen keine Untersuchungen, sondern das fachliche Wissen und die ruhige Begleitung durch eine erfahrene Hebamme, und das bereits ab der frühen Schwangerschaft.

Viel Pränataldiagnostik zieht vermehrte ungewollte Kaiserschnitte nach sich

Die Elternbefragung zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten und unnötigen Kaiserschnittes steigt, je mehr pränataldiagnostische Untersuchungen Sie machen lassen.

In der Konsequenz heißt das, dass wir Ihnen zu äußerster Behutsamkeit und zu Respekt vor dem in Ihnen wachsenden Kind raten. Es ist bereits eine Persönlichkeit.

Ultraschall – “die verkannte Gefahr” einer fehlgeleiteten Geburtsmedizin

Kirsten Proppe, Hebamme in der Schweiz, stellt mit diesem hervorragend recherchierten Aufsatz den Nutzen und die Risiken einer immer mehr offensiv eingesetzten Ultraschall – Technik auf den Prüfstand. Auch beleuchtet sie die Unterschiede einer natürlichen Geburtsbegleitung zu einer technikorientierten Geburtsmedizin. Zum »Herunterladen« empfohlen.

Charta: Jedes Kind hat das Recht darauf, dass medizinische Interventionen von Anfang an immer auch auf ihre seelische Auswirkung hin reflektiert und verantwortet werden.

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