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Was wissenschaftlich belegt ist

Kinder reagieren etwa ab der 16. Woche auf Geräusche, und ab der 25. Woche ist das Gehör voll entwickelt*. Wenn Babys geboren sind, können sie die Stimme ihrer Mutter und ihres Vaters von anderen unterscheiden. Sie können sogar ihre Muttersprache von anderen Sprachen unterscheiden*. Das scheint sinnvoll zu sein, bedenken wir, dass unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen in größeren Familienverbänden lebten, um zu überleben. Da war das Erkennen der vertrauten Stimmen sehr wichtig.

Über die Stimme werden auch Stimmungen vermittelt. Das Kind kann diese wahrnehmen. Zum Beispiel kann es auf Geschrei mit Angst und Abwehrbewegungen reagieren. Harte und laute Stimmen können das Baby stören und erschrecken. Lauter Streit versetzt es in Aufregung. Wenn sich ein Streit beruhigt, sollte das Baby mit einbezogen werden, damit es sich entspannen kann.

Babys vor der Geburt unterscheiden, ob man über sie redet, oder sie direkt anspricht. Sie genießen schöne Musik und erinnern sich auch nach der Geburt wieder daran.

 

Was Sie tun und lassen können

Laute Diskomusik und aufregende Filme vermeiden. Denn das Baby gerät unter Stress. Bedenken Sie: Viele der heutigen Geräuschkulissen gibt es in der Natur nicht.

Wir raten davon ab, das Baby vor der Geburt mit irgendwelchen Lernaufgaben zu überfordern. Wir können nie genau wissen, wann etwas gut Gemeintes in Störung umschlägt. Das Baby hat ein Recht darauf, während seines Wachsens im Bauch der Mutter in Ruhe gelassen zu werden.

 

Charta: Jedes Kind hat das Recht, schon vor der Geburt als eigene Person geachtet und respektiert zu werden.

 

"Ich höre euch"
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e.V.

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