
Wie Gefühle entstehen
Freude, Zufriedenheit und Glück, Angst, Trauer oder Ärger werden durch Hormone ausgelöst. Das sind Eiweißverbindungen, auch Botenstoffe genannt. Zuerst ist da eine Wahrnehmung (z.B. ein Geräusch), das ist ein elektrischer Impuls. Den nimmt die Nervenzelle auf. Innerhalb der Nervenzelle wird der elektrische Reiz in eine Eiweißverbindung umgewandelt. Sie steuert vegetativ und ohne, dass wir darauf Einfluss nehmen können, wie wir uns fühlen.
Wie Hormone der Mutter das Kind vor der Geburt erreichen
Gibt es für die Mutter Anlass zur Freude, entwickeln sich entsprechende Hormone, die durch das Blut das Baby erreichen. Genauso ist es dann auch bei Ärger, Angst, Stress oder Trauer. Darum schwingt das Baby hormonell mit seiner Mutter mit.
Was Sie als Eltern tun können
Werdende Mütter und Väter haben ein natürliches Bedürfnis, ihr Kind zu schützen. Nehmen sie sich darin selbst ernst, damit es Ihrem Kind gut geht. Sorgen Sie für sich und Ihr Kind. Suchen Sie immer wieder Orte und Zeiten, wo Sie sich entspannen und das in und zwischen Ihnen wachsende Kind spüren können. Selbstverständlich kann es auch zu Streit oder Disharmonien bei den Eltern kommen. Denken Sie daran, dass Ihr Kind mitfühlt. Es sehnt sich genau wie Sie danach, wieder in Harmonie zu kommen.
Was Sie vermeiden können
Vermeiden Sie unnötige Untersuchungen, die Ihnen eigentlich widerstreben und die u.U. längere Zeiten des Bangens nach sich ziehen. Ihr Kind bekommt diese Gefühle mit ab. Vermeiden Sie lautes Getöse, stressige Veranstaltungen und anstrengende Menschen. Ihr Körper zeigt Ihnen durch Müdigkeit, wann es reicht.
Charta: Jedes Kind hat das Recht auf eine sichere vorgeburtliche Beziehung und Bindung.


e.V.