
Unsere Forderungen:
1. Erweiterung der Hinzuziehungspflicht von Hebammen auf die Schwangerschaft.
2. Der Verdienst von unabhängigen Hebammen ist neu zu bewerten. Eine jährliche Anpassung um die Preissteigerungsrate, vergleichbar dem Öffentlichen Dienst, ist vorzusehen.
3. Die Haftpflichtversicherung für Hebammen muss aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden.
4. Bildung einer Kammer zur Prüfung berufsrechtlicher Sachverhalte. Im Schadensfall, maßgebliche Mitwirkung von unabhängigen bzw. klinisch tätigen Hebammen, je nach Einzelfall.
5. Zahlung einer Betriebskostenpauschale für unabhängige Hebammen.
6. Eine von Kliniken losgelöste zweistufige Ausbildungsordnung.
7. Werbung und Finanzierung der 1:1 Betreuung bei jeder Geburt, egal an welchem Ort. Öffentlichkeitsarbeit der Krankenkassen bei ihren Mitgliedern im Sinne der WHO-Empfehlung: Die gesamte Öffentlichkeit sollte über die verschiedenen Verfahren der Geburtshilfe informiert sein, damit es jeder Frau möglich ist, die für sie richtige Art und Weise der Geburtshilfe zu finden.
8. Neugestaltung des Mutterpasses unter Federführung von Expertinnen einer natürlichen Geburtshilfe: Hebammen.
9. Genehmigungspflicht für technische Geräte und neuartige Medikamenten in der Geburtsmedizin, Prüfung durch eine Ethikrat, bestehend aus Hebammen, Ärzten, Eltern, Pränatalpsychologen und Psychotherapeuten.
10. Bildungsveranstaltungen finanziert durch Bund und Länder, bei denen berufsgruppenübergreifende Themen der Geburtskultur reflektiert werden.


e.V.