eingestellt 03.02.2012, 07:11 Uhr
BIOSKOP Zeitschrift: Zur Geburt eines Kindes im MRT-Gerät
Kritikpunkte: Verdacht auf fremdnützige Forschung - nicht ausreichende staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, mangelhafte gesetzliche Regelungen zum Kinderschutz vor und während der Geburt. Hier geht es zum Artikel»
eingestellt: 25. Januar 2012, 14:20 Uhr
Die Zahl der Wunschkaiserschnitte nimmt zu, insbesondere an „Schnapszahl-Daten“.
Das stellt die Techniker-Krankenkasse besorgt fest
Wüssten werdende Eltern, dass jeder Kaiserschnitt das Kind traumatisiert, wären sie mit Sicherheit sorgsamer. Indes gibt es ein wirtschaftliches Klinikinteresse an Kaiserschnittoperationen. Darum ist die kritische Aufklärung durch verantwortlich denkende Ärzte an diesem Punkt offensichtlich Glücksache. „Wir haben alles im Griff“, ist darum nur die halbe Wahrheit, weil das Erleben des Kindes völlig ausgeklammert wird.
eingestellt: 23. Januar 2012, 11:15 Uhr
Gynäkologenverbände unter Druck?
Die Öffentlichkeit hat Anspruch auf redliche Informationen zur hohen Qualität außerklinischer Geburtshilfe durch Hebammen.
Geraten deutsche Gynäkologenverbände wegen GKV-Vergleichsstudie an ca. 90 000 Geburten inner- und außerklinisch unter Druck?
In einer Pilotstudie der Gesamtvertretung der Krankenkassen GKV (s. unten) vom Nov. 2011 zeigt sich, dass Kliniken im Vergleich zu Geburtshäusern einen erheblichen Qualitätsrückstand aufweisen.
Statt sofort eine Qualitätsverbesserung für Klinikgeburten einzuleiten, diffamieren die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Berufsverband der Frauenärzte die Qualität der Hausgeburtshilfe in Deutschland durch verfälschende Widergabe einer englischen Studie.
eingestellt: 17. Dezember 2011, 08:11 Uhr
Außerklinische Geburtshilfe in Deutschland mit besten Noten.
In einem Offenen Brief des Bundes freiberuflicher Hebammen (BfHD) reagiert dieser auf anhaltende Diskreditierung der außerklinischen Geburt durch zwei Berufsverbände für Frauenärztinnen.
Das hervorragende Abschneiden der außerklinischen Geburtshilfe gegenüber der Klinikgeburt wird durch eine international beachtete Studie des hiesigen Gesamtverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen belegt. Anstatt dass GynäkologInnen von der außerklinischen Geburtshilfe lernen wollen, wird die Öffentlichkeit durch Presseerklärungen mit nicht belegbaren und nicht auf Deutschland übertragbaren Behauptungen in die Irre geführt.
Weitere KK übernehmen Bereitschaftspauschale für die Hebamme bis zu 250,- €
Die Securvita ist Vorbild für andere KK:
Die BKK IHV und die BKK advita ziehen nach: Sie bezahlen bis 250,- € für die Rufbereitschaft, die eine Hebamme ab der 38. Woche leistet. Tag und Nacht würde diese kommen, inclusive Wochenende und Feiertags, weil Kinder das Recht haben, dann geboren zu werden, wenn sie reif sind.
Melden Sie sich rechtzeitig bei einer Hebamme für die 1: 1 Geburtsbegleitung an.
71.000 klinische Geburten aus Hessen werden mit fast 22.000 außerklinischen Geburten verglichen.
Presseerklärung des Gesamtverbandes der Krankenkassen GKV:
Wenn Hebammen Geburtshäuser leiten, stimmt die Qualität -
Erstmals vergleichende Studie zwischen klinischer und außerklinischer Geburt
Hebammenproteste nehmen zu
Gemeinsamer Krankenkassenverband bietet 0,15 € Mehrverdienst, das sind statt 7,50 nunmehr 7,65 pro Stunde, brutto.
Vergleichsstudie in Hessen: Beste Werte für außerklinische Geburtshilfe
Der Dachverband der gesetzlichen Krankenkassen GKV hat für eine Vergleichsstudie in Hessen 49.041 Geburten in
Geburtshäusern und 249.718 Geburten in Kliniken aus den Jahren 2005 bis 2009 analysiert.
Studie belegt: Geburtshäuser sind mindestens ebenso sicher und gut wie Krankenhäuser
In mehren untersuchten Parametern waren die Geburtshäuser sogar deutlich besser. So hatten z.B. die werdenden Mütter im Geburtshaus viel größeren Einfluss auf eine ihnen zusagende Gebärposition, wie nachfolgende Tabelle eindrucksvoll belegt.
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Auch eine Geburt ohne Dammschnitt konnte im Geburtshaus signifikant öfter erreicht werden, und deutlich weniger Wehenmittel mussten verabreicht werden. Auffällig auch, dass Mutter und Kind aus dem Geburtshaus wesentlich öfter gemeinsam nach Hause entlassen werden konnten. Eine größere Gefährdung von Mutter und Kind im Geburtshaus konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden.
Fazit der Studie: „Festzuhalten bleibt, dass den Auswertungen des Pilotprojektes zufolge, geburtshilfliche Ergebnisse in von Hebammen geleiteten Einrichtungen in Deutschland resultieren, die dem Vergleich mit der Klinik nicht nur standhalten, sondern hinsichtlich einiger Parameter überzeugend sind“.
Quelle: Newsticker des Bundes freiberuflicher Hebammen 02.12.2011
Die Nationalversammlung Venezuelas besitzt das fortschrittlichste Gesetz der Welt zum Schutz von Schwangeren und Gebärenden vor Gewaltanwendung durch Beschäftigte im Gesundheitswesen. Mehr»
Kaiserschnitte: Krasse regionale Unterschiede
Sie finden für jeden Kreis Deutschlands Auskunft über die Häufigkeit des Kaiserschnittes.
Ein NDR-Redakteur erbat von GreenBirth-Mitglied Anne Rameil eine Stellungnahme zum Kreis Cloppenburg. "Die Kaiserschnittrate im Landkreis Cloppenburg ist etwa ein Drittel höher als zum sowieso schon viel zu hohen Bundesdurchschnitt… weiterlesen
Gesetzliche Regelungslücke beim Schutz von Kindern bis zur Geburt
Eingabe von vier Verbänden, darunter GreenBirth, mit dem Ziel, eine gravierende Gesetzeslücke im Kinderschutz zu schließen.
Bis zur 12. Lebenswoche sind Kinder durch den § 218 geschützt. Danach bis einschließlich der Geburt klafft eine gravierende Lücke mit Folgen für Kind und Mutter.. Lesen Sie die Eingabe an den Familienausschuss im Parlament, der gerade das Kinderschutzgesetz berät.
29.09.2011 Hebamme wird mit alternativem Nobelpreis geehrt
Der „Alternativer Nobelpreis“ geht in diesem Jahr an vier Personen, die sich um die Menschenrechte und den Schutz der endlichen Ressourcen unserer Erde verdient machen. Eine der vier ist die Hebamme Ina May Gaskin aus den USA. Die 71jährige verbindet Erfahrungswissen vieler Völker mit medizinischen Kenntnissen und tritt weltweit unermüdlich für die Humanisierung der Geburtshilfe ein. Sie gilt als „Mutter der authentischen Geburtshilfe“.
Ihr ins deutsche übersetzte Elternbuch: Die selbstbestimmte Geburt: Handbuch für werdende Eltern. ISBN 3466344778
Gerichtsurteil zum Einlagern von Nabelschnurblut
Pränataldiagnostik ist Handelsware.
Sie kaufen diese „Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) auf eigene Kosten und eigenes Risiko. Der „Marktplatz Pränataldiagnostik“ beginnt direkt in der Arztpraxis und setzt sich in Spezialeinrichtungen und Kliniken fort. Es werden Milliardenumsätze mit den Sorgen werdender Eltern gemacht.
Dabei werden auch Versprechungen gemacht, die gerichtlicher Prüfung nicht immer standhalten.
Zum Geschäft mit Nabelschnurblut und Versprechungen, die nicht nachweisbar sind, nachzulesen in der Zeitung BIOSKOP, Nr. 55, Sept. 2011: Kosten für die Eltern zwischen 1190,- und 2390,- € plus jährliche Aufbewahrungsgebühr von 43,70. Umsätze der Firma Vita 34 aus Leipzig 2010 fast 17 Mill. €.
BIOSKOP: „Die private Nabelschnurblutbank Vita 34 darf nach Gerichtsurteil nicht mehr mit Heilung werben. … Fazit des Gerichts: “Es mag durchaus sein, dass bei der Behandlung mit Stammzellen aus Nabelschnurblut im einen oder anderen Fall therapeutische Erfolge erzielt wurden, keinesfalls aber lässt sich daraus auch nur ansatzweise fundiert auf einen gesicherten therapeutischen Nutzen schließen.”“
Gefahren für das Kind werden verschwiegen.
Den Eltern wird nicht erzählt, dass eine vorzeitige Abnabelung des Kindes (in der Klinik) zur Gewinnung von Frischblut, zu einer kurzzeitigen Sauerstoffunterversorgung und Atemnot führen kann. Entsteht die Verbindung von Atemnot und Angst, kann hier die Grundlage für spätere Angsterkrankung bis hin zu Asthma gelegt werden.
GreenBirth startet mit Lehrer- und ErzieherInnenfortbildungen:
Lehrerfortbildung zu einem Projekttag für ca. 100 SchülerInnen.
Thema: „Eltern werden und Geburt“
…für Jugendliche ab der 9./10 Klasse.
Das Besondere: Lehrer beziehen Fachkräfte ihrer eigenen Region mit ein.
Fortbildung für Lehrkräfte und Erzieherinnen im Elementarbereich
„Leben und Geburt – wie sich Schwangerschaft und Geburt auf Kleinkinder und im Elementarbereich auswirken können“,
Beide Ausschreibungen finden Sie auf untenstehendem Link des Kultusministeriums von NRW.
Wenn Sie dort das Suchwort „Geburt“ eingeben, finden Sie alles, was Sie wissen müssen..
http://www.suche.lehrerfortbildung.nrw.de/search/start
Neuerscheinung
Christine Trompka: „Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus. Mit Erfahrungsberichten von Frauen, die Mut machen“. Fidibus Verlag Juni 2011 - € 19,70
Zur Rezension
(Ein zweiter Band mit Berichten von Frauen, die im Krankenhaus geboren haben, ist in Arbeit.)
Presseerklärung des Arbeitskreises Frauengesundheit (AKF):
„Es ist höchste Zeit, den Umgang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu überdenken“.
Der AKF setzt sich zusammen aus Fachfrauen wie Dipl. Psychologinnne, Gynäkologinnen, Journalistinnen, u.a. Frauen.
»mehr«
„Hausgeburt – einfach – friedlich – gebären“
Filmpremiere in Freisbach, Rheinland Pfalz:
Samstag, 15.10. 2011 19.45 Uhr »mehr«
»Trailer«
„Heilkraft des Gebärens“
Fachtagung in Gifhorn, Niedersachsen
Dienstag 15.11. 9.30 – 17.30 Uhr »mehr«
Es beginnt schon vor der Geburt
Vorsorgeuntersuchungen und Kaiserschnitte tun Kindern Gewalt an. Zwischenruf einer Hebamme
Von Dorothea Brodersen
Klinikgeburt kann mit viel weniger medizinischen Eingriffen während der Geburt auskommen. Bedeutend weniger medizinische Eingriffe sind erforderlich, wenn Hebammen die Geburt leiten.
Zu diesem Ergebnis kommt Nicola Bauer, Professorin und Hebamme in ihrer Doktorarbeit über Hebammenkreißsäle in Deutschland.
Pressemitteilung hier
Wir suchen Frauen, die von ihren Geburten im Krankenhaus anonym berichten möchten
Für das Buch, das derzeit entsteht, suchen wir Frauen, die ihre Erfahrung aufschreiben. Ziel ist nicht, Krankenhäuser oder gar einzelne Personen anzugreifen. Vielmehr wollen wir erreichen, dass werdende Eltern erfahren, womit sie realistisch rechnen müssen, damit sie ihren eigenen Weg auch im Krankenhaus finden können. Wenn Sie Interesse an mehr Informationen haben, melden Sie sich bitte bei info@greenbirth.de oder telefonisch in unserer Geschäftsstelle: 05145-284289.
Irene Behrmann, Vorsitzende GreenBirth e.V.
Wir empfehlen die Securvita, weil sie Vorteile für junge Familien bietet:
Buchtip
Dr. Friedrich P. Graf :
"Kritik der Arzneiroutine. Bei Schwangeren und Kleinkindern".
Verlag Sprangsrade 2010, 18,00 EUR
Klappentext: Medizin ist heute fest in der Hand der Wirtschaft. Medikamentenumsätze steigen, wenn gesunde Menschen zu Patienten gemacht werden. Die Methode ist das Androhen von Gefahren und das Produzieren von Ängsten, die zur Vorsorge mahnen. Nur so lässt sich verstehen, warum gesunde Schwangere und Kleinkinder heute mehr Arzneien nehmen als jemals zuvor. Jede einzelne Verordnung wird als unerlässliche Notwendigkeit herausgestellt. Mit Folsäure, Jod, Magnesium, Eisen und mit Vitamin K, Vitamin D und Fluor starten Menschen heute in ihr junges Leben.
Hinzu kommen unzählige Impfungen in routinemäßiger Systematik. Wie soll ein Kind da noch gesund bleiben können? Wo bleibt die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder?
Auf alle Routineverordnungen kann verzichtet werden, keine einzige ist zwingend notwendig! Dieses Buch klärt auf, wo der Sinn und der Unsinn dieser Arzneigaben liegt. Danach möge jeder für sich selbst entscheiden.
Kaiserschnitte 2009
Was machen die Geburtsmediziner in Sachsen richtiger als die Saarländer?
Im Vergleich der Bundesländer zeigt sich seit Jahren, dass es ein deutliches West-Ost-Gefälle gibt.
Daraus folgt: Der Kaiserschnitt ist ein kulturelles Merkmal und hat etwas mit Einstellungen zu tun. Der Kaiserschnitt hat keinesfalls etwas mit der angeblichen Unfähigkeit von Frauen zu tun hat, ein Kind normal zu gebären.
Auch der sog. Wunschkaiserschnitt kann nicht als Argument herhalten, weil sich bei näherem Nachfragen herausstellt, dass es zumeist das medizinische Personal ist, welches den Eltern den Kaiserschnitt vorschlägt oder empfiehlt. Wie viele Kaiserschnitte durch ärztliche Risikoprognosen und vorausgehende medizinische Maßnahmen verursacht werden, lässt sich nur schätzen. Einschlägige Befragungen von Fachpersonen und Hebammen belegen: Je mehr Wehen- und Schmerzmittel, desto mehr Schnittentbindungen. Je mehr Pränataldiagnostik, desto mehr Ängstlichkeit und um so häufiger endet eine Geburt mit einer Operation.
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Aus dem Newsticker des Bundes freiberuflicher Hebammen (BfHD)
Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert verstärkt Hausgeburten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert in den letzten Jahren verstärkt Frauen auf, sich für eine natürliche Hausgeburt zu entscheiden. Auch aus Sicht der WHO entwickelt sich die Geburt durch die Entwicklungen in der Medizin zunehmend zu einem technischen Vorgang. Besorgniserregend ist die Entmündigung der schwangeren Frauen durch unnötige Eingriffe zur Beschleunigung des Geburtsverlaufs.
Ein aktueller Artikel des Verlages der Deutschen Wirtschafts AG beschreibt die Lage wie folgt: "...die Geburt ist ein natürlicher Vorgang und noch vor 50 Jahren gebaren Frauen in der Regel zu Hause. Als 1964 die Krankenkassen die Kosten für die Geburt im Krankenhaus übernahmen, entschieden sich viele Frauen für die Entbindung in der Klinik. Gleichzeitig sank die Sterblichkeitsrate bei Säuglingen und Gebärenden deutlich und die Klinikgeburt wurde gegenüber der Hausgeburt als sicherer eingestuft. Inzwischen wiesen wissenschaftliche Studien nach, dass die vermehrten Klinikgeburten nicht mit der sinkenden Sterblichkeitsrate zusammenhängen. Vielmehr führen Faktoren wie verbesserte Hygienebedingungen, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen oder positive soziale Verhältnisse zu den niedrigen Sterblichkeitsraten in den Industrienationen."
MRT-Geburt in der Charité
GreenBirth reicht Beschwerde ein beim Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin
Aus der Begründung: “... Die Geburt wird auf die Mechanik der Bewegung reduziert. Sie ist aber nicht eindimensional zur denken, sondern es ist zu berücksichtigen, dass sie ein hochkomplexer physiologischer und sozialpsychologischer Umbruch ist, der entsprechend sozial und familiär zu flankieren ist.
Diese Unterwerfung der Eigendynamik des höchst individuellen schöpferischen Aktes, eines naturgewaltigen Ereignisses im Zusammenspiel von Mutter und Kind mit Hilfe von Technik, Medikamenten und begleitet durch äußerste Lärmbelästigung ist in höchstem Maße entwürdigend und verwerflich. Das kann nicht hingenomen werden...”
Die ganze Beschwerde.
Folgende Verbände / Vereine unterstützen die Beschwerde:
1. Internationale Studiengesellschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM e.V.).
2. Gesellschaft für Geburtsvorbereitung, Familienbildung und Frauengesundheit (GfG e.V.).
3. Deutscher Fachverband für Hausgeburt (DFH)
Europäischer Gerichtshof entscheidet zugunsten der Hausgeburt
Eine ungarische Frau, die eine Hausgeburt plante, hatte vor dem europäischen Gerichtshof geklagt, weil die Hausgeburt in Ungarn zwar nicht verboten ist, die Begleitung einer solchen Geburt ist aber allen Professionellen untersagt. Damit sah sie ihr Recht verletzt und die Wahlfreiheit eingeschränkt. Der europäische Gerichtshof hat ihr Recht gegeben und Ungarn verurteilt.
Elisabeth Geisel
Gesellschaft für Geburtsvorbereitung Bundesvorstandsvorsitzende
Die Securvita Krankenkasse kann rechnen
Sie zahlt ab 01.01.2011 bei Geburten im 1:1 Modus einen “Existenzsicherungszuschlag” von 50,00 € pro Geburt an die Hebamme.
Bisher schon übernimmt diese familienfreundlichste Kasse Deutschlands die Rufbereitschafftspauschale für die Hebamme von bis zu 250,00 €. Hält man die Kosten für eine durch Hebamme begleitete Geburt neben eine “normale” Krankenhausgeburt, so rechnet sich das für die Kasse allemal.
Für die Kinder und Mütter rechnet es sich auf andere Weise. Die Zahl der Notfälle und der medizinischen Eingriffe ist nachweislich geringer und damit ist es für Mutter und Kind nach der Geburt leichter, sich in die neue Situation hineinzufinden.
Zur Pressemeldung: Erstmals Geburt mit Kernspin aufgezeichnet vom 07.12.2010
Stellungnahme des Präsidenten der Internationalen Gesellschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM) Dr. med. Sven Hildebrandt
Die Beobachtung einer Geburt mit der Methode der Magnetresonanz- oder Kernspin-Tomographie (MRT) erscheint zweifelsfrei als ein interessantes Experiment. Prinzipiell ist die Erforschung des sehr komplexen und in vielen Bereichen noch immer unverstandenen Vorgangs der Geburt begrüßenswert. Dennoch lässt die Berichterstattung über die Forschungen an der Berliner Charité in mir großes Unbehagen aus.
Erstens: Der Artikel stellt das MRT als ein für Mutter und Kind ungeährliches Verfahren dar. Richtig ist, dass bisher keine Berichte zu nachteiligen Auswirkungen vorliegen. Daraus jedoch die völlige Unbedenklichkeit abzuleiten, ist aus mehreren Gründen problematisch. Wir wissen zu wenig über die bioenergetischen Wirkungen starker Magnetfelder auf hochsensible biologische Vorgänge, zu denen die Geburt eindeutig gehört. In jedem Fall gibt es eine erhebliche Lärmbelastung und eine mit der Gerätetechnik verbundene Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Beides wird von den Forschern bestätigt - und man hat versucht, durch Lärmschutzkappen und aufwändige Konstruktionen mit diesen Problemen umzugehen. Eine Risikoerhöhung für den Geburtsvorgang stellt das Experiment dennoch dar.
Zweitens: Jede einzelne Geburt ist ein weltgeschichtlich einmaliges Ereignis: dieses Kind ist in der Geschichte der Menschheit noch nie geboren worden und wird nie wieder geboren werden. Der Moment der Geburt hat also eine höchst individuelle, private und intime Dimension. Nun mag die Mutter im Dienste der Wissenschaft für ein kleines Honorar auf diese so wichtige Individualität verzichtet haben und zu einer quasi öffentlichen Geburt bereit gewesen sein - im Zeitalter von Big Brother wird viel Intimes vor Kameras preisgegeben. Das Kind jedoch hatte keine Möglichkeit, in die öffentliche Darstellung eines seiner bedeutsamsten Lebensmomente einzuwilligen. Es wurde ungefragt in eine Geburtssituation gezwungen, die laut, magnetisch, potentiell gefährlich und öffentlich ist. Aus meiner Sicht hat man ein elementares Grundrecht des Kindes nicht respektiert: das Recht auf eine ungestörte Geburt.
Drittens: Schlichtweg unzutreffend ist die Darstellung, das Kind sei durch die Fruchtblase vor lauten Schallwellen geschützt. Die schalldämmende Wirkung der Beckenorgane und der Fruchtblase ist gering und wird durch die bessere Schallleitung des Fruchtwassers aufgehoben. Das Kind erlebt den Lärm seiner Umgebung nahezu ungefiltert. Das bedeutet: Man hat sich zwar um die Mutter gesorgt und ihr einen Gehörschutz verpasst. Das Kind dagegen musste die Sternstunde seiner Geburt in einem Höllenlärm erleben. Abgesehen davon habe ich als Geburtshelfer erhebliche Zweifel, dass das dargestellte Timing von Blasensprung und sofortigem Abschalten mit anschliessender sofortiger Geburt tatsächlich funktioniert - schließlich wollte man doch sicher nicht auf die Darstellung des spannendsten Teils der Geburt verzichten.
Es liegt mir sehr am Herzen, die Leser auf die ethische Fragwürdigkeit derartiger Experimente hinzuweisen und die schwangeren Leserinnen zu größter Rücksichtnahme gegenüber ihrem ungeborenen Kind zu ermutigen. Jede belastende Schallexposition (Diskobesuche, Kino-Sound, Rockkonzerte etc.) bedeuten während der gesamten Schwangerschaft eine ernst zu nehmende Belastung für das Kind - verbunden mit großer Angst.
Hebamme gesucht?
Sie suchen eine Hebamme, die Sie und Ihr Kind vor, während und nach der Geburt begleitet?
Wenn Sie keine Hebamme finden, um die Ihnen gesetzlich zustehenden Vorsorgen mit Geburtsbegleitung zu bekommen, werden Sie bitte tätig. Schreiben Sie einen kurzen und treffenden Brief entsprechend dieser »Vorlage«.
Der Handel mit Adressen Schwangerer ist verboten.
Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nimmt Stellung zu der Frage, ob mit Adressen Schwangerer zwecks Verkaufsgespräch (auch durch Hebammen) und Werbung gehandelt werden darf. Dazu hatte sich GreenBirth an das MdB Holger Ortel gewandt.
Hier ist die Stellungnahme:
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Julia Klöckner AZ 212-08003/0212 Sehr geehrter Herr Kollege, Mir ist nicht bekannt, ob das vom Greenbirth e. V. geschilderte Vorgehen des Unternehmens A., der Krankenkassen und der Hebammenverbände tatsächlich so praktiziert wird. Allgemein kann ich Ihnen hierzu Folgendes mitteilen. Die Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten über die Gesundheit wie z. B. über eine bestehende Schwangerschaft ist grundsätzlich nur mit Einwilligung der Betroffenen zulässig. Sollten sich Schwangere also beispielsweise mit der Weitergabe ihrer Adresse und der Tatsache ihrer Schwangerschaft an A..einverstanden erklärt haben, um bestimmte Beratungsleistungen zu erhalten, wäre dies aus datenschutzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Eine Weitergabe von Listen mit personenbezogenen Gesundheitsangaben zu Werbezwecken an Dritte ist ohne Einwilligung der Betroffenen dagegen nicht zulässig. Wer unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, erhebt oder verarbeitet, handelt ordnungswidrig und macht sich nach dem Bundesdatenschutzgesetz - sofern er vorsätzlich und in der Absicht handelt, sich oder einen anderen zu bereichern - sogar strafbar. Verstöße gegen Datenschutzgesetze durch private Vereine oder Krankenkassen können der Datenschutzbehörde des Landes, in dem diese Institutionen ihren Sitz haben, als zu zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz |
Es beginnt schon vor der Geburt
Vorsorgeuntersuchungen und Kaiserschnitte tun Kindern Gewalt an. Zwischenruf einer Hebamme. Aus Publik-Forum, kritisch - christlich - unabhängig, Oberursel, Ausgabe Nr. 18/2010
Telefonberatung Schwangerer durch “geschultes Personal” eines Unternehmens. Eine Geschäftsidee, bei der mit Adressen Schwangerer gehandelt wird.
Mehr»
Ärztinnen und Psychotherapeutinnen rufen zu einer grundsätzlichen Korrektur und zum Umdenken in Bezug auf Schwangerschaft, Geburt und Schutz der jungen Familie auf.
Aufruf und Möglichkeit zur Unterstützung »hier«
10 Forderungen
GreenBirth formuliert 10 Forderungen zur Absicherung des Hebammenberufes und zur Sicherstellung einer von Hebammen geleisteten Geburtshilfe werdender Eltern und künftiger Kinder in der 1:1 Betreuung. Mehr»
Neuer Menu-Punkt: Eltern berichten
50 Flyer für werdende Eltern
Hebammen können 50 GreenBirth-Flyer kostenlos zur Verteilung an Eltern bestellen unter »info@greenbirth.de«
Presseerklärung
Sterbebegleitung – Geburtsbegleitung: Plädoyer für eine kulturelle Korrektur
Beitrag lesen »
WHO Empfehlung: Nichts von ihrer Aktualität verloren - im Gegenteil
Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
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