Unterstützung jeder Art ist willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,
hier können Sie erfahren, warum wir Sie gerne als aktives oder passives Mitglied gewinnen würden. Unter dem Text finden Sie das Beitrittsformular.

GreenBirth e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Wir arbeiten ehrenamtlich. GreenBirth beobachtet und befasst sich mit Themen und Entwicklungen rund um die Geburt. Dabei sind wir als Vorstand im Austausch mit unseren Mitgliedern, die uns wertvolle Impulse geben. Wir stärken werdende Mütter und Väter, insbesondere, wenn es um ihre Rechte als Eltern, Frauenrechte* und die Rechte ihrer Kinder vor, während und nach der Geburt geht. Wir klären auf über die Risiken geburtsmedizinischer Routine. Wir sind kritisch. Wir beziehen Stellung.

Unsere Arbeit ist vielfältig: Wir erstellen Beiträge, Flyer, Broschüren, Offene Briefe und sorgen dafür, dass sie bei den AnsprechpartnerInnen ankommen. In unseren Stellungnahmen benennen wir Fehlentwicklungen und richten sie u.a. an den Gesundheitsausschuss des deutschen Bundestages, an Ministerien und Parteien. Ein wichtiges Instrument der Arbeit ist unsere Homepage, die wir ständig bearbeiten und pflegen. Dabei werden wir von Expertinnen und Experten unterstützt. Unsere Website wird monatlich durchschnittlich von 4.000 Interessierten gelesen. Wir sind auf facebook aktiv. Wir organisieren vereinsinterne Arbeitstagungen und sind Teil verschiedener Netzwerke.

Drei Beispiele erfreulicher Zusammenarbeit:
1. November 2016. Ein Mitglied fotografiert das Werbeplakat der DAK-Gesundheit, mit dem junge Paare animiert werden, kostenpflichtige 4D-Ultraschallbilder anfertigen zu lassen. Ein Geschäft mit der Unwissenheit werdender Eltern, denn Ultraschall ist besonders in der Frühschwangerschaft nicht harmlos, sondern riskant für die Gesundheit des Babys. Darf die DAK solche Geschäfte mit 100,- € sponsern? GreenBirth wandte sich nach einem abschlägigen Brief der DAK an deren Aufsichtsbehörde.

2. Uns wurde ein hastig fotografiertes Schriftstück übermittelt. Eine schwangere Frau sollte unterschreiben, dass sie im Quartal nicht den Arzt wechseln und auch keine Hebamme konsultieren dürfe. Aufgrund dieses Beweisstücks bekam die Arztpraxis eine Abmahnung. Unsere Information an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages bewirkte, dass eine Oppositionspartei eine "Kleine Anfrage" an die Bundesregierung startete.
Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: der Wechsel innerhalb eines Quartals zwischen Ärzten und Hebammen ist rechtens und allein die Entscheidung der Frau.
Der entsprechende Beitrag auf unserer Homepage wurde innerhalb von 7 Monaten 693mal angeklickt. 693 Frauen oder Paare waren also mit diesem Thema konfrontiert und konnten sich kundig machen.

3. Ein neues Mitglied fühlt sich in ihrer Wohngegend mit ihrem Anliegen allein. Wir planten gemeinsam eine Informationswoche, halfen durch Kostenbeteiligung und vermittelten Referentinnen.
Ergebnis: gute Resonanz, große Ermutigung, Kontakte zu Gleichgesinnten vor Ort.


GreenBirth besteht seit 2009. Wir freuen uns, mit unserer Arbeit Sinnvolles tun und bewirken zu können. Das beflügelt uns und hilft uns, auch zähe Prozesse zu überstehen.
Ohne Mitgliedsbeiträge wäre unsere Arbeit nicht möglich. Sie können dazu beitragen, dass wir uns für werdende Eltern, ihre Kinder und folgende Generationen stark machen. Jede einzelne Aktivität ist wichtig. Sie entscheiden, ob Sie jährlich 30 € (oder mehr) zahlen und ob Sie mit Ihrem Interesse, Ihren Fähigkeiten bei GreenBirth e.V. mitwirken möchten. Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar, weil GreenBirth e.V. ein gemeinnütziger Verein ist.

Irene Behrmann und Anna Groß-Alpers für den Vorstand

*Der § 218 zum Schwangerschaftsabbruch ist verfassungsfest geregelt. Dies begrüßen wir ausdrücklich.

Beitrittsformular

GreenBirth e.V.
IBAN: DE50 2579 1635 1581 8900 00
BIC: GENODEF1HMN